Ein Jahr Zwei-Frau-Betrieb


Es begann mit einem unschuldigen Praktikum - zwei Jahre später gehen sie sich immer noch gegenseitig auf die Nerven. Seit April 2021 ist Mia in Festanstellung und KEKSZauber damit zum Zwei-Frau-Betrieb geworden (mittlerweile 2,5-Frauen). Aber was treiben die zwei eigentlich den ganzen Tag?  Je nach Tageszeit, Kaffee und Weinschorle trinken, Fonse streicheln, KEKSE essen…   


Und nebenbei natürlich alles regeln, was eine kleine Manufaktur so mit sich bringt. Man könnte meinen, mehr Personen bedeuten weniger Arbeit - so auch Lauras Freund, der zu Beginn hoffnungsvoll auf mehr gemeinsame Freizeit spekuliert hatte. Wenn aber beide ihre Arbeit (halbwegs) ordentlich machen, ist das genaue Gegenteil der Fall. So haben Laura und Mia in den vergangenen 12 Monaten schon einige Höhen und Tiefen zusammen meistern können: vom größten Auftrag seit Gründung bis zum physischen Ausfall und der damit verbundenen organisatorischen Neuorientierung in der Hauptgeschäftszeit.   

Zeit, dass sich beide mal zu Wort melden.

Wie würdest du das letzte Jahr in maximal 3 Sätzen beschreiben? 


Laura 

Das letzte Jahr war sowohl aufregend als auch bereichernd. Wir hatten zusammen viel Arbeit aber auch genauso viel Spaß.

Mia 

Im letzten Jahr habe ich wahnsinnig viel gelernt - auch, weil ich in vielen Bereichen sehr eigenständig arbeiten durfte. Außerdem hatten wir jede Menge Spaß.

Was schätzt du an der gemeinsamen Arbeit?

Laura 

Alles passiert im Miteinander, von alltäglichen Arbeitsabläufen über spontane Eingebungen bis hin zu größeren Entscheidungen. Außerdem herrscht in beide Richtungen offene Kommunikation. Dadurch können wir gemeinsam mehr erreichen als ich es alleine könnte.

Mia 

Wir wachsen miteinander genauso wie aneinander. Auch deshalb, weil wir beide ehrlich und offen miteinander kommunizieren. Dies sorgt für Barrierefreiheit beim Arbeiten und außerdem dafür, dass ich mich ernst genommen fühle - sowohl als Mensch, als auch als Mitarbeiter.